Die lange Nacht der Selbstgedrehten
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„DIE LANGE NACHT DER SELBSTGEDREHTEN“

Junge Filmszene Unterfranken

Ein Abend mit Videos junger Unterfränkischer NachwuchsfilmerInnen veranstaltet vom

Internationalen Filmwochenende in Kooperation mit dem Bezirksjugendring Unterfranken


im „Cinemaxx“-Kino am Alten Hafen
am Freitag, 24.1.2003
ab 19.00 Uhr (bis gegen 22.00 Uhr)



Preisgekrönte Streifen
Kern der „Langen Nacht der Selbstgedrehten“ sind Videofilme, die auf der „Jufinale“, also dem vom Bezirksjugendring Unterfranken alljährlich veranstalteten Jugendvideofestival mit Preisen geehrt wurden. Einem zweijährigen Turnus entsprechend wird das Festival abwechselnd in Unterfranken oder in der Partnerregion Calvados zusammen mit den französischen Partnerorganisationen ausgetragen. Im Herbst 2002 war mit Houlgate wieder ein Ort im Calvados Austragungsort, so dass die „Lange Nacht“ eine gute Gelegenheit bietet, preisgekrönte Arbeiten aus Unterfranken hier in Würzburg erstmals auf großer Leinwand zu erleben.
Etliche der darüber hinaus präsentierten Arbeiten erhielten zudem unlängst Auszeichnungen auf weiteren, überregionalen Festivals, etwa auf den Filmtagen Bayerischer Schulen, oder auf dem „Video/Filmfestival Rheinland-Pfalz und Thüringen“ in Gera.

Von Spielfilm über den Trickfilm bis hin zur Dokumentation
Das gewohnt bunte Programm, das für Zuschauer aller Altersklassen geeignet ist, bietet wieder alles, was auch das „große Kino“ ausmacht: Vom Spielfilm über den Experimentalfilm bis hin zum Dokumentarfilm. Auch Freunde des Trickfilmes kommen natürlich wieder voll auf ihre Kosten.
Die Beiträge stammen neben freien Teams aus der Jugendszene heuer überwiegend aus schulischer Produktion: Filmgruppen Würzburger Schulen sind mit dem Wirsberg- dem Röntgen- und dem Riemenschneider-Gymnasium besonders stark vertreten.
Aber auch Beiträge aus Lohr, Aschaffenburg und Veitshöchheim beweisen, dass ansprechende Filme aus der Hand von Jugendlichen in ganz Unterfranken entstehen.

Überregionale Beachtung
Wer die „Lange Nacht der Selbstgedrehten“ aus den Vorjahren kennt, wird bestätigen, dass Video-Arbeiten von Jugendlichen aus der Region inzwischen ein beachtliches Niveau erreicht haben und so auch auf großer Leinwand bestehen können. Dies gilt nicht nur in technischer Hinsicht -flächendeckend erfolgen Dreh und Schnitt heute wie selbstverständlich digital. Vor allem wird bei den Ergebnissen immer deutlicher, dass sich Unterfranken und hier besonders Würzburg mittlerweile zu einer Hochburg im Bereich selbstgedrehter Videofilme aus der Hand von Jugendlichen gemausert hat. Dies zeigt sich in der Zahl von stattlichen 40 eingereichten unterfränkischen Beiträgen auf der „Jufinale“ 2002. Nicht zuletzt dank oft jahrelanger Tradition einzelner „Filmschmieden“ stieg auch die Qualität der Arbeiten kontinuierlich. Als das bayerische Fernsehen eine Zusammenfassung der Filmtage Bayerischer Schulen 2002 ausstrahlte, standen gleich mehrere Würzburger Schülerfilme im Rampenlicht.
So ist es kein Zufall, dass Videos aus der Region auch auf bayerischer oder gar bundesweiter Ebene bei einschlägigen Festivals glänzend abschneiden.

Filmen will gelernt sein
Auch wenn die Arbeiten von Jugendlichen stammen, kann die Betreuung gerade bei den NeueinsteigerInnen durch erfahrene Erwachsene sinnvoll sein. Denn die Umsetzung einer Idee in einen stimmigen Film ist weit weniger einfach, als Neulingen oft klar ist. Neben Praxisseminaren für GruppenleiterInnen und Jugendliche durch den Bezirksjugendring ist auch im schulischen Bereich das Angebot an Fortbildungen mittlerweile groß.
So gibt es in diesem Jahr –in guter Tradition mit den Fortbildungen der letzten Male- auf dem Filmwochenende 2003 eine Kooperation mit dem „Landesfestival Crossmedia“, einem bayernweiten Schulwettbewerb in Sachen „Neue Medien“. Die einreichenden Teams in der Sparte Video sind samt betreuenden LehrerInnen eingeladen, am Freitag, 24.1.2003 vormittags in einem Saal des CinemaxX ihre Arbeiten zu präsentieren und zu diskutieren. Freikarten für das Filmwochenende und vom Deutschen Jugendherbergswerk „gesponsorte“ Übernachtungen samt Frühstück lassen die Temas aus LehrerInnen und SchülerInnen noch echte Kinoluft schnuppern und vielleicht die ein oder andere Anregung für eigene Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Kammerflimmern - Studentische Arbeiten aus der Fachhochschule
Besucher aus den Vorjahren wissen, dass unter diesem Slogan Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt aus dem Fachbereich für Gestaltung, bzw. hier wiederum aus dem Bereich Film/Video herausragende Arbeiten präsentieren. Ab 22.15 Uhr heisst es nun „kammerflimmern“
Entsprechend dem Schwerpunkt von Frau Prof. Kerstin Stutterheim wird ein großer Teil der Arbeiten zeigen, wie vielfältig, innovativ und spannend Dokumentarfil sein kann. Darüber hinaus sind aber durchaus auch andere filmische Genres zu sehen.
Mit dem Programmpunkt Kammerflimmern ist die gesamte Filmszene sozusagen lückenlos auf dem Filmwochenende vertreten: Vom Anfängerbereich, repräsentiert im Programmteil „Junge Filmszene Unterfranken“, über den Bereich semi-professioneller studentischer Arbeiten bis hin zu professionellen Film im Hauptprogramm.
Dabei sind die Übergänge teilweise durchaus fließend...